So hatten sich die Nürnberg Falcons und ihre Fans das Auswärtsspiel in Karlsruhe nicht vorgestellt - zumindest was den Ausgang betrifft. Während Brandton Chatfield sein Comeback gab, fehlte neben Julius Wolf auch Lars Lagerpusch. Nürnberg kontrollierte das 1. Viertel, reboundete gut und erspielte sich ein erstes kleines Punktepolster (20:25). Im 2. Viertel bauten der starke Trevor Baskin und seine Kameraden dieses noch aus und gingen so mit einer 8 Punkte-Führung von 34:42 in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste an beiden Enden des Feldes Akzente setzen und zwischenzeitlich im 3. Viertel auf 13 Punkte davonziehen (43:56). Doch dann kam Karlsruhe und verkürzte noch vor dem Start ins Schlussviertel auf 52:60. Bis zur Crunchtime hielt die Nürnberger Führung (64:65), danach gelangen in den letzten vier Spielminuten nur noch vier Zähler. Karlsruhe drehte das Spiel und feierte am Ende einen nicht unverdienten 75:69-Heimsieg. Einziges Nürnberger Trostpflaster: Der direkte Vergleich bleibt bei den Falken, die in der Tabelle auf Rang 12 abrutschten.
Schon morgen beim Familienspieltag gegen die Tigers Tübingen haben die Mittelfranken die Chance, es besser zu machen. Die Tiger kamen am Freitag daheim gegen Crailsheim mit 77:98 unter die Räder und finden sich nach 25 Spieltagen auf Tabellenplatz 16 wieder, mit lediglich zwei Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Tip-off in der Kia Metropol Arena ist um 15.30 Uhr. Auf geht’s Nürnberg!
(Foto by Pressefoto Zink)